Was ist Kunstradfahren?
Kunstradfahren ist eine Hallensportart. Dies ist gerade im Winter sehr angenehm.
So sieht die 14m x 12m Fahrfläche aus. 
Der Durchmesser vom großen Kreis beträgt 8 Meter und der vom kleinen 4 Meter.
Das Kunstrad ist kein gewöhnliches Fahrrad, denn dies darf nur in der Halle gefahren werden und nicht auf der Straße.
Denn das Kunstrad ist nicht für den Straßenverkehr zugelassen.
Es besitzt kein Licht, keine Katzenaugen, keine Bremsen, keinen Gepäckträger und keinen Rücktritt (somit ist es für den Sportler möglich beim Rückwärtstreten auch rückwärts zufahren). Die meisten kleinen Zusatzteile am normalen Straßenrad, würden den Kunstradfahrer bei seinen Übungen behindern. 

Um auf dem Sattel oder auf dem Lenker stehen zu können,
müssen diese eine ganz bestimmte Form haben.
So ein Kunstfahrrad muss auch stabiler gebaut sein, da unter Umständen auch
2 Personen auf einem Fahrrad Übungen fahren.
Dem entsprechend müssen die Reifen auch eine Menge aushalten. Obwohl sie im Gegensatz zu den Artgenossen für die Straße viel dünner sind und kein Profil besitzen, werden sie i. d. R. zwischen 10 und 12 bar aufgepumpt.
Im Reglement stehen alle Übungen die an einem Wettkampf gefahren werden können.
Jede Übung muss genau so gefahren werden, wie es das Regelwerk vorschreibt.
Bei einem Wettkampf stellen die Sportler sich ein Programm von 22 bis 28 Übungen zusammen, die in einer vorgeschriebenen Zeit von 5 bzw. 6 Minuten gefahren werden müssen. Laut Reglement gibt es eine bestimmte Punktzahl für jede Übung.
Somit stellt jeder Sportler eine bestimmte Punktzahl vorm Wettkampf auf. Der mit den niedrigsten fängt an und der mit der höchsten aufgestellten Punktzahl fährt als letztes seine Kür.
Dies ist aber nicht die endgültige Reihenfolge. Bei jeder Unsicherheit bei den gefahrenen Übungen, werden den Sportlern eine bestimmte Punktzahl wieder abgezogen. Wenn alle Sportler gefahren sind und ihre endgültige gefahrene Punktzahl feststeht, kann der Sieger mit der höchsten Zahl ermittelt werden.
Was bringt mir diese Sportart?
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Kunstradfahren schult den Gleichgewichtssinn, die Körperbeherrschung und auch die Kontrolle des Fahrrades. Dies ist auch für den alltäglichen Straßenverkehr sinnvoll, denn nur wer sein Fahrrad kontrollieren kann, fährt auch sicher auf der Straße. Auch die Konzentrationsfähigkeit wird geschult. Deshalb sei Kunstradfahren gerade für Kinder geeignet, zumal durch das gezielte Training Haltungsschäden vorgebeugt bzw. korrigiert werden. Außerdem hat sich Kunstradfahren den Ruf einer gesunden Sportart erworben weil fast die komplette Muskulatur gleichmäßig trainiert wird.
http://www.youtube.com/watch?v=7_IS16SXM5U
http://de.youtube.com/watch?v=aZm-tQJbDhM&feature=related
Welche Disziplinen gibt es?
Kunstradfahren ist die artistische Form des Radsports. Generell wird zwischen 1er-, 2er-, 4er- und 6er-Kunstradfahren unterschieden. Beim 1er Kunstradfahren turnen die Sportler auf einem und beim 2er Kunstradfahren zunächst auf zwei, dann auf einem Fahrrad.
Beim Mannschaftfahren, bleiben die Athleten auf ihrem eigenen Fahrrad. Sie zeigen vorgeschriebene Figuren mit verschiedenen Griffmethoden.
Eine Sonderform ist das Einradfahren, das aber nur in 4er- und 6er-Mannschaften gefahren wird.
Bei allen Disziplinen wird zwischen verschiedenen Altersgruppen unterschieden:
Schüler C bis 10 Jahre
Schüler B bis 12 Jahre
Schüler A bis 14 Jahre
Junioren bis 18 Jahre
Elite (Männer/Frauen) ab 18 Jahre
In welchem Alter kann man mit der Sportart beginnen?
Kunstradfahren beginnt man am besten mit dem 5. / 6. Lebensjahr.
Aber auch mit einem älteren Einstiegsalter von 10 - 12 Jahren kann man es mit viel Ehrgeiz und Disziplin bis an die Weltspitze schaffen.
Was kostet es den Sport zu betreiben?
Kunstradfahren ist eine kostengünstige Sportart. Die Fahrräder mit einem Anschaffungswert von ca. 2000 Euro werden vom Verein gestellt.
Der Sportler muss nur den Vereinsbeitrag aufbringen und sich die Sportbekleidung anschaffen.
Wie erfolgreich sind die rheinhessischen Kunstradfahrer?
Die rheinhessischen Sportler gehören zur nationalen und teilweise auch zur internationalen Spitze. Auch von Mainz und der Umgebung sind Sportler dabei.
Auf Grund der guten ausgebildeten Übungsleiter in den jeweiligen Vereinen und einem hervorragendem Förderungssystem, kommen zahlreiche Spitzenfahrer aus dem rheinhessischem Nachwuchs.
